Mailand / München, 18. Juni 2025 – Fabrick, ein italienisches Open-Finance-Unternehmen, hat die Übernahme von 75 Prozent der Anteile an der finAPI GmbH von der SCHUFA Holding AG erfolgreich abgeschlossen. Die zuständigen Aufsichtsbehörden haben der Transaktion zugestimmt.
Mit diesem Schritt setzt Fabrick seine internationale Wachstumsstrategie fort und schafft neue Synergien zur Entwicklung digitaler Innovationen im europäischen Zahlungsverkehr. Ziel der Zusammenarbeit ist es, das Nutzererlebnis bei Zahlungen und beim Zugang zu Finanzdaten weiterzuentwickeln – mit Fokus auf Sicherheit, Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit.
Internationale Wachstumsstrategie
Mit dem Eintritt in weitere wachstumsstarke Märkte wie Deutschland und Österreich, zusätzlich zur bestehenden Präsenz in Italien, Spanien und dem Vereinigten Königreich, stärkt Fabrick seine Position auf europäischer Ebene.
- 5 Mrd API-Calls 2024
- 70 Mrd € A2A-Volumen 2024
- 400+ Aktive Kunden
- 7 Mio € Umsatz 2024
Die Übernahme von finAPI ist ein strategischer Schritt auf unserem europäischen Wachstumspfad. Über ein reibungsloses und maßgeschneidertes Nutzererlebnis über alle Kanäle hinweg werden Zahlungen zu neuen Chancen für nachhaltige Kundenbeziehungen.
Paolo Zaccardi, CEO und Mitgründer, Fabrick
Der Zusammenschluss mit Fabrick ist ein bedeutender Meilenstein für finAPI und unsere Kunden. Gemeinsam können wir ein noch breiteres Portfolio an digitalen Open-Finance-Lösungen bereitstellen.
Florian Haagen, CEO und Mitgründer, finAPI
Marktdynamik in Deutschland
Deutschland zählt dank stabiler wirtschaftlicher, regulatorischer und technologischer Rahmenbedingungen weiterhin zu den wachstumsstärksten Märkten für Open Finance in Europa. Laut Grand View Research belief sich das Marktvolumen für Open Banking in Deutschland 2023 auf rund 1,7 Milliarden Euro und könnte bis 2030 auf über 8,6 Milliarden Euro ansteigen.
Mit der bevorstehenden Einführung der PSD3-Richtlinie bereitet sich Europa darauf vor, zum weltweit führenden Markt für Open Banking zu werden.